Seniorenbetten: Das sind schon lange nicht mehr diese riesigen Ungetüme aus Metall, denen man ihre Ungemütlichkeit bereits von Weitem ansieht. Ganz das Gegenteil ist der Fall: Namhafte Möbeldesigner haben sich diesem Thema angenommen und präsentieren Betten für Senioren, die ästhetische und moderne Optik aufweisen und zugleich die wichtigen Funktionen des Seniorenbetts erfüllen. Doch wodurch zeichnet sich ein solches aus?

Der auffälligste Unterschied von Seniorenbetten zu anderen Bettmodellen ist die Höhe der Liegefläche. Diese Komforthöhe liegt bei etwa 45 bis 50 cm und mehr und damit in Höhe der Knie. Zum Einstieg in das Bett setzt man sich bequem auf die Kante, die Beine müssen nur einen Winkel von ca. 90° aufweisen. Der Vorteil der Komforthöhe liegt auch darin, dass das Gesäß nicht tief absinkt und so eine unbequeme Haltung entsteht, aus der man nicht mehr herauskommt. Man sitzt gerade auf der Bettkante und ist mit einer kleinen Drehung der Beine in der richtigen Liegeposition für erholsamen Schlaf.
Beim Aussteigen aus dem Seniorenbett erfolgt eine gleitende Bewegung: Man richtet sich von der liegenden Position in die sitzende auf. Die Beine hängen über dem Boden. Die Füße gleiten zu Boden, und damit hat man gleichzeitig und ohne Anstrengung genug Schwung, um aufzustehen.

Viele Seniorenbetten haben technische Besonderheiten, die die individuelle Einstellung des Lattenrostes und damit der Matratze ermöglichen. Kopf- und Fußteile können über eine Fernbedienung während des Liegens verändert werden. Auch die Einstellung von Druckpunkten kann bei vielen Lattenrosten variiert werden. Weiter sind Seniorenbetten erhältlich, die sich komplett in der Höhe verstellen lassen.